Arbeiten auf einem Rummelplatz

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Work & Travel in Neuseeland

ein Erfahrungsbericht von Lena Kisling

 

Foto: Lena Kisling

 

Während unserer Reise durch Neuseeland haben meine beste Freundin und ich versucht, die Zeit so gut es geht ohne festen Job zu verbringen. Jedoch kam bald der Zeitpunkt, an dem auch wir auf die Suche gehen mussten. Seit 3 Monaten fuhren wir in unserem Camper umher, es wurde Zeit für ein richtiges Bett in einem Hostel. Da das nicht ohne Geld geht, entschieden wir uns, einen kleinen Job zu suchen.

Wir beschlossen, auf der Nordinsel in Napier ein Zimmer zu nehmen. Auf das Hostel „Archies Bunker“ fiel unsere erste Wahl, da die Stadtmitte und der Strand von dort in nur 2 Minuten zu Fuß erreichbar waren.

An der Rezeption fragte uns die Dame, ob wir auf Jobsuche seien, denn just an jenem Morgen bekam sie eine neue Stellenausschreibung für die nächsten 3 Wochen auf den Schreibtisch. Die Beschreibung passte genau auf uns - zwei Mädels, die gut mit Kindern umgehen können.

Nun hieß es: „Hey, would you like a ride on the Merry-Go-Round?“

Foto: Lena KislingDie nächsten 3 Wochen bestanden darin, auf einem Rummelplatz der Firma Mahons Amusements zu arbeiten. Mahons ist der größte Betreiber für Jahrmärkte in Neuseeland. Die Firma reist durch das Land und baut in verschiedenen Städten Freizeitparks für Kinder und Jugendliche auf. Die Größe der Parks unterscheidet sich je nach Stadt und Festlichkeit.

Unsere Arbeitsstelle befand sich auf einer großen Wiese am Ortseingang von Napier. Als wir dort eintrafen, wurden unsere Vorstellungen von einem Vergnügungspark etwas enttäuscht, denn es war ein Park für Schulkinder – klein und mit unspektakulären Fahrgeschäften. Jedoch hat es viel Spaß gemacht, da immer etwas zu tun war.

Unsere Aufgaben verteilten sich auf verschiedene Bereiche. Teilweise wurden wir am Ticket- und Essensstand, teilweise an den Fahrgeschäften eingesetzt. Die Arbeit an den Fahrgeschäften war einfach, aber schön. Jeden Tag war man für eine Bahn/Karussell verantwortlich und musste darauf achten, dass sich Kinder richtig verhielten, Eltern ihren Sprösslingen nicht noch mehr Angst machten und die Anlage an- und auszuschalten.

Selbstverständlich stellte uns unser Arbeitgeber auch ein Outfit. Es bestand aus einem knallroten T-Shirt mit dem Logo von Mahons Amusements und einer Schildmütze. Das T-Shirt war mir viel zu groß und sah deshalb wirklich lustig aus.

Die super netten Kollegen gaben uns gleich das Gefühl, ein Teil der Rummelplatz-Familie zu sein. In der letzten Woche zogen wir selbst mit unserem Campervan zum Rummelplatz und fühlten uns endlich richtig wie „fahrendes Volk“.

 Unser Tagesablauf:

Gegen 11:00 Uhr fingen wir an, die Fahrgeschäfte aufzudecken, teilweise aufzubauen, die Hüpfburg aufzublasen, die Kasse vorzubereiten, neue Tickets bereitzustellen und das Fett für Pommes und Würste zu erhitzen. Gegen 12:00 Uhr kamen die ersten Gäste. Der Tag fing also meist gemächlich an.
Ab 14:00 Uhr füllte sich der Platz zunehmend mit Kindern und Eltern.

Jeder Tag war gleich, aber irgendwie auch anders.

Foto: Lena KislingMeine Lieblingsaufgabe bei den Fahrgeschäften bestand darin, das Pferdekarussell zu bedienen. Es war sehr klein und alt, aber wunderschön. Viele Kinder weinten und schrien als es sich plötzlich anfing zu drehen. Oft stürmten die Eltern heran, um ihr Kind vom Pferd zu holen. Meinen Erfahrungen nach hatten aber alle Kinder irgendwann Spaß, sobald man ihnen Mut zugesprochen hatte. Hielten die Eltern einen gewissen Abstand, wurden ihre Kinder plötzlich wagemutig.

Am Ticket- und Essensstand gab es Pommes, frittierte Wurst am Stiel, Zuckerwatte, Schokoäpfel, eben alles, was man sonst als Kind nicht essen darf. Es hat Spaß gemacht, dort zu arbeiten. Man roch zwar immer nach frittiertem Fett, aber Susan, die für diesen Stand verantwortlich war, wurde wie eine Oma für uns. Sie war hilfsbereit und herzlich. Herrschte aber gerade Hochbetrieb, gab sie unmissverständlich den Ton an.

Wir lernten täglich neue Leute kennen, machten positive Erfahrungen, aber auch mal negative. Einerseits besuchten Familien aus perfekten Verhältnissen den Park, andererseits kamen wir oft in Kontakt mit angetrunkenen oder auch betrunkenen Einheimischen. Manche trugen ihre Kinder auf dem Arm und rauchten währenddessen eine Zigarette nach der anderen.

Trotzdem lernten wir auch viele nette und sympathische Familien kennen.

Gegen 18:00 Uhr war Arbeitsschluss. Meistens saßen wir als Team noch eine Weile zusammen und ließen den Abend bei einem Feierabendbier ausklingen.

Wie kann ich mich bewerben?

LEK-Rummel-03-700Mahons Amusements stellt jede Art von Leuten ein. Es ist perfekt für Backpacker, die so wie wir für ca. 3 Wochen Arbeit suchen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, mit dem Rummel weiter von Stadt zu Stadt zu ziehen. Ist man handwerklich begabt oder kann LKW fahren, stehen die Chancen auf einen Job sehr gut. Bewerben kann man sich direkt auf der Internetseite  MahonsAmusement.co.nz.

Am Ende unserer Reise hielten wir uns zufällig zur selben Zeit mit Mahons in Wellington auf und konnten nochmals ein Wochenende dort arbeiten. Diesmal handelte es sich um einen großen Rummelplatz und es gab auch aufregendere Fahrgeschäfte, wie zum Beispiel den Turbo Boost oder das Rock 'n' Roll, welche sich kreisend um sich selber im und gegen den Uhrzeiger drehen und einen durch die Luft wirbeln. Wir konnten ein wiederholtes Mal ein schönes Wochenende mit unserer Rummelfamilie verbringen, bevor wir die grüne Insel verließen.

Die Zeit bei Mahons haben wir sehr genossen. Wir kamen mit vielen Einheimischen in Kontakt und haben viel über ihre Kultur und Lebensweise erfahren.

 

© Fotos: Lena Kisling

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